Uelzen

Stark erhöhter Krankenstand führt weiterhin zu kurzfristigen zusätzlichen Zugausfällen bei metronom

(Uelzen, 23. Dezember 2022). Die jahreszeittypische Krankheitswelle hat metronom leider nach wie vor fest in ihrem Griff: Je nach weiterer Entwicklung des Infektionsgeschehens geht das Unternehmen aktuell davon aus, dass der stark erhöhte Krankenstand die bestehenden Personalengpässe über die kommenden Weihnachtsfeiertage bis in das neue Jahr 2023 hinein weiter verstärken könnte. Als Folge ist leider weiterhin mit kurzfristigen zusätzlichen Zugausfällen auf allen metronom-Linien zu rechnen.

So wie ganz Deutschland erlebt auch metronom eine beispiellose Krankheitswelle in diesem dritten Pandemiewinter. Da sich das Krankheits- und Infektionsgeschehen rund um die Coronapandemie, die Grippe oder das RS-Virus erfahrungsgemäß sehr dynamisch verhält, kann metronom leider nicht prognostizieren, wie viele Kollegen tagesaktuell jeweils wieder einsatzfähig sein werden, bei wie vielen Symptome noch weiter anhalten oder wie viele neue Krankmeldungen in den kommenden Tagen noch hinzukommen werden. Derzeitig sind immer noch deutlich über 10 Prozent der Lokführer krankgemeldet.

Natürlich wird dennoch mit Hochdruck daran gearbeitet, die krankheitsbedingten offenen Schichten kurzfristig nachzubesetzen. Aufgrund der diesbezüglichen tagesaktuellen Planung lässt sich jedoch im Voraus nicht vorhersagen, welche Verbindungen konkret aufgrund des Personalengpasses ausfallen werden. Es können im gesamten Netz auf allen Strecken Verbindungen entfallen.

Fahrgäste werden gebeten, sich jeweils vor Reiseantritt zu möglichen Verbindungen über die digitale DB-Fahrplanauskunft auf bahn.de zu informieren, generell mehr Zeit einzuplanen und alternative Reisemöglichkeiten zu prüfen. metronom weist darauf hin, dass es aufgrund der Kurzfristigkeit im Einzelfall dazu kommen kann, dass nicht alle Zugausfälle rechtzeitig und vollständig in dem elektronischen Auskunftsmedium angezeigt werden.

metronom ist sich bewusst, dass die derzeitige Situation eine Belastung für die Fahrgäste ist und entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten.


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